Kennen Sie diese Momente, in denen einem die wirklich wichtigen Fragen des Lebens in den Kopf schießen? So ging es mir letzte Woche an einem stillen Ort, der nicht genannt werden möchte. Wir kennen alle diese Folie, bei der es Groß und Klein Spaß macht, die Luft raus knallen zu lassen: Luftpolsterfolie, welche zerbrechliche Artikel beim Transport ideal schützt. Aber wie kommt eigentlich die Luft in diese Luftpolsterfolie?
Das ist im Grunde so einfach und effizient wie …
 Rolle als Negativform |
 Zähflüssiger Kunststoff |
 Folie wird eingesaugt |
 Zwei Folien verschmelzen |
… der Polsterschutz der Folie selbst. Der Kunststoff, aus dem die Folie besteht, wird bei 200 Grad Celsius geschmolzen. In diesem zähflüssigen Zustand wird er auf eine breite Rolle gegossen, die als Negativform bereits gestanzte Vertiefungen in Größe der späteren Noppen besitzt. Beim Ergießen über die Rolle bildet sich aus dem Kunststoff eine flache, glatte Folienschicht. Mittels Vakuum wird durch die Vertiefungen der heiße Kunststoff eingesaugt, so dass die Folie hier ihre Noppen erhält. Nun heißt es die Luft in diesen Vertiefungen zu fangen. Genau das macht man, in dem man schlichtweg eine zweite glatte Folie auf die genoppte legt. Auf Grund der Wärme verschmelzen beide für die Ewigkeit.
Es ist also so ähnlich wie bei uns Menschen, die ja bekanntlich auch bei Luft und Liebe verschmelzen.
Autor: Benjamin, Kundenservice Rajapack